Controversies in Uro-Oncology

Am 9. Interdisziplinären Uro-Onkologischem Symposium werden namhafte nationale und internationale Experten kontrovers diskutierte Behandlungsstrategien des Nieren-, Prostata- und Blasenkarzinoms, sowie deren Vor- und Nachteile kritisch beleuchten und anschliessend für eine lebhafte Diskussion zur Verfügung stehen.
Datum
27.01.2017
Zeit
10.00 - 16.15
Ort
UniversitätsSpital Zürich
Grosser Hörsaal NORD 1
Adresse
Frauenklinikstrasse 10
8091 Zürich

​Wir freuen uns sehr, Sie zum 9. Interdisziplinären Uro-Onkologischen Symposium in Zürich
zum Thema «Controversies in Uro-Oncology» einladen zu dürfen.

Trotz gut strukturierter Guidelines verschiedener Fachgesellschaften gibt es besonders in der Uro-Onkologie noch viele offene Fragen, die eine klare Behandlungsempfehlung für unsere Patienten oftmals schwierig machen. Aufgrund fehlender Level I Evidenz müssen häufig qualitativ weniger gute Studien herbeigezogen werden, um eine Behandlungsentscheidung zu treffen. Diese Studien lassen oft grosse Interpretationsspielräume zu, die zu Kontroversen im Behandlungsmanagement führen.

Namhafte nationale und internationale Experten werden am diesjährigen Symposium kontrovers diskutierte Behandlungsstrategien des Nieren-, Prostata- und Blasenkarzinoms, sowie deren Vor- und Nachteile kritisch beleuchten und anschliessend für eine lebhafte Diskussion zur Verfügung stehen.

Dass auch eine sehr gut konzipierte, randomisierte Studie nicht immer ausreicht, um alle Behandlungskontroversen zu eliminieren, zeigt der kürzlich publizierte ProtecT Trial, der verschiedene Behandlungsoptionen beim lokalisierten Prostatakarzinom prospektiv untersuchte. Es ist uns eine grosse Freude und Ehre, dass wir Prof. Freddie Hamdy, den Principal Investigator des Trials, für die diesjährige «Georges Mayor Honorary Lecture», zu Ehren des ersten Ordinarius für Urologie an der Universität Zürich und Gründungsmitgliedes der EAU, gewinnen konnten.

Programm_Uro Onko_Symposium_USZ_27012017 (PDF)